Zum zwölften Mal luden die Organisatoren des Alpen
Open-Airs auf die Kleiwenalp, oberhalb Beckenried zum
Country Happening ein. Für viele Besucher ist dieses
Wochenende jedes Jahr fest reserviert. Ein Ausflug in
die Berge, Country Freunde treffen, Musik hören,
tanzen; all das sind Goodies, die die Leute auf den Berg
locken.
Neben einem vielseitigen Musikprogramm bietet das Festival
immer auch andere zusätzliche Unterhaltungselemente.
Dieses Jahr organisierte der Programmmacher P.J. Dell
den zweiten "Country Music Star" Talent Wettbewerb.
Wer 13 Jahre alt ist und insgeheim hofft, ein Karriere
in der Country Musik zu machen, kann hier vor grösserem
Publikum sein Talent beweisen.
Ebenfalls am Samstag Nachmittag standen Linedance Shows
und ein Linedance Workshop auf dem Programm. Der Linedance
Club "Rising Moon" zeigte zwei Shows und der
Clubchef Marcel Rohrer instruierte den vielen Interessierten
den einfachen Line Dance Fire
'N' Water. Das machte vielen Neulingen und geübteren
Tänzern Spass.
Durch das Programm führte am Samstag und Sonntag
charmant Nina Havel. Sie zeigte sich in verschiedenen
sehr passenden Country-Outfits und führte kompetent
und unterhaltend durchs Programm. |
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| Freitag,
21. Juli |
20:00-21:30 Dusty Boots (CH)
22.00-23:30 Moot Davis (USA)
00:00-01:30 Rubbernecks (CH)
im Saloon Nonstop R&J |
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Dusty
Boots |
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Dusty Boots |
Musikalisch machte die Gruppe Dusty Boots
am Freitag Abend um 20:00 den Auftakt. Die innerschweizer
Gruppe hatte eine Art Heimspiel und bot ein vielseitiges,
rockiges Programm. |
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Alex Gwerder
der Gruppe
Dusty Boots |
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Moot
Davis |
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Ein musikalischer Höhepunkt des Festivals
war bereits die zweite Gruppe. Moot Davis
ist ein Musiker aus Kalifornien, der mit gleich
mit seinem Produzenten Pete Anderson
in der Band auftrat. Die Musik von Moot Davis ist
sehr traditionell, ohne verstaubt zu wirken. Es
ist eine Art Rockabilly - Honky Tonk mit einem unverkennbaren
Gitarrensound von Pete.
Die beiden tourten letztes Jahr intensiv in den
USA und sind jetzt auf der ersten Europatournee.
Und hierher wollen sie auch immer wieder kommen,
verriet uns Pete im On-Stage-Interview. |
Moot Davis |
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| Samstag,
23. Juli |
11:30-13:00 Desert Rose (CH)
13:30-14:45 Linedance Shows und Workshops
15:00-16:30 Country Music Star Talent Wettbewerb
17:00-18:30 Key West Selection (CH)
20:00-21:30 Possum Pie (CH)
22:00-23:30 Mark Chesnutt (USA)
23:30-01:00 Marc And The Boiled Crawfish (CH)
im Saloon Rhythm Train (CH) |
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Am Samstag machte die Band Desert Rose
den Auftakt. Die Ränge der natürlich geformten
Grastribüne waren noch nicht ganz voll, aber so nach
und nach trudelte das Volk ein. Die Show startete mit
etwas Verspätung, da die Band vom Abend zuerst noch
Soundcheck machen musste.

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Desert
Rose (CH) |
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Desert Rose mit Leadsängerin Daniela Hunziker
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Desert Rose in Action
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Rising
Moon Linedance Show &
Linedance Workshop |
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Nach Desert Rose war die erste Line Dance
Show angesagt. |
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Nina Havel und der Linedance Workshop-Lehrer Marcel
Rohrer
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In der 2. Show der Rising Moon zeigten vier Mädchen,
wie sie die Musik mit ihrem Tanz interpretieren. Wie
an einer Meisterschaft zeigen sie in unterschiedlichen
Köstümen die Aufmerksamkeit des Publikums
zu erringen versuchen. Das war Line Dance auf höchstem
Nivieau, was die Mädchen auch mit sehr guten Rängen
an internationalen Tanzmeisterschaften unter Beweis
gestellt hatten.
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| Bei den beiden nächsten Bands, der Key West
Selection und Possum Pie spielte
das Wetter nicht mehr mit. Wolkenbruchartig prasste der
Regen nieder und die Zuschauer verdrückten sich im
Festzelt. In einer organisatiorischen Höchstleistung
wurden Teile der Musikanlage ins Zelt versetzt und zusätliche
Festbänke aufgestellt. |
In einem vollen Zelt machten die Bands mit einem leicht
verkürzten Auftritt gute Stimmung. Doch das Volk wollte
wieder raus ins "Open-Air" und das wurde wegen
dem nachlassenden Regen auch möglich. Mark Chesnutt,
den Hauptact, wollten alle wieder auf der Hauptbühne
sehen. |
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Mark
Chesnutt (USA) |
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Mit Mark Chesnutt gelang es den Programmmachern der
Klewenalp einen absoluten Superstar zu präsentieren.
Zwar hat Mark zur Zeit keinen Vertrag bei einer grossen
Musikfirma, aber mit seinen 14 Nummer 1 Hits ist er einer
der Erfolgreichsten überhaupt. Das ist Country Musik
wie man sie nicht besser definieren könnte: einfühlsame
Balladen mit Texten über die Höhen und Tiefen
des Lebens und fetzige, rockige Uptempo Songs zum Mittanzen.
Da kamen sicher nicht nur mir Erinnerungen an die Geschichte
der Country Music in den letzten 15 Jahren.
Unkompliziert und publikumsverbunden präsentierte
sich Mark mit seiner professionellen Band. Die Bühne
und das Licht waren ideal für Marks Show. Die Wiese
am Hang füllte sich und vor der Bühne drängten
sich die Fans. In ausgezeichnter Stimmung kamen die Hits
und die neueren Songs und demonstrierten, dass Honky Tonk
Beer Drinking Songs noch nicht out sind. "The Lord
Loves The Dringkin' Man" geht mir perönlich
aber etwas zu weit. Es gibt viele Tragödien mit Alkohol.
Man müsste ihn nicht gleich verherrlichen. Trotzdem
gefällt mir der Song "My Best Drinkin'".
Mark bot eine tolle Show und brachte beste Countrymusik
zu uns. Ein gutes Gefühl in einmaliger Atmosphäre
auf der Alp. ... wie wird sich das nächste Festival
noch steigern können? |
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Die 12. Ausgabe des Festivals auf der Klewenalp
bot wieder einmal ein breites Angebot an Unterhaltung.
Das Wetter spielte (meist) mit. Am Freitagabend um Mitternacht
herrschten jedenfalls immer noch T-Shirt-Temperaturen.
Der Country Music Star ist eine super Idee der Veranstalter.
Sie bewiesen auch dieses Jahr wieder den Mut etwas auszuprobieren,
so wie z.B. in den letzten Jahren mit der Jeff Musical
Show oder der Swiss All Stars Band. Solche Pioniere braucht
es um die Szene lebendig zu halten.
Auch in Sachen Line Dance hat man auf der Klewenalp schon
früh demononstriert, wie das geht. Es ist eine Unterhaltung
für die Einen, Test-Gelegenheit für die Anderen
und Tanzgelgegenheit für die Nimmersatten. Es ist
nicht einfach im unebenen Gelände eine Tanzbühne
aufzustellen, aber die Organisatoren machen es immer wieder
(Danke!).
Dieses Jahr kamen mit Moot Davis und Mark Chesnutt zwei
Sänger, die beim Publikum sehr gut ankamen. In der
Schweiz liebt man die ursprüngliche Country Musik,
welche Herz und Rhythmus vereinigt. Man hat diesmal aber
auch bewusst auf Schweizer Bands gesetzt und das Ganze
gab einen idealen Mix. Freuen wir uns auf Klewenalp 2007! |