Fan Fair 2008 Bericht: Arthur Furrer

It's CMA Music Festival time again!

ein nicht ganz objektiver Bericht von Arthur Furrer

and:

erstklassige Fotos vom Festival von SMIT.MEDIA

 

Eröffnungsparade am Mittwoch 4. Juni.

Tausende säumten die Strassen von Downtown Nashville als am Mittwoch die Chevy Kick-Off Parade die Fan Fair eröffnete. Mit von der Partie waren unter anderen Rodney Atkins, Luke Bryan und George Strait. Gleich anschliessend fand die Chevy Block Party statt. Auf der Bühne beim Gaylord Center standen Keith Anderson, Zac Brown, Luke Bryan, Joe Nichols, James Otto, Rissi Palmer, Phil Stacey und Chris Young.

Fanclub Party Mark Chesnutt und Tracy Byrd, Mittwoch 4. Juni

Während der Fan Fair finden auch zahlreiche Fanclub Parties statt. Bisher ging ich immer an die Chely Wright Party im Wildhorse Saloon. Aber die fand diese Jahr nicht statt. Ich kann nicht sagen warum, aber das war definitiv immer ein Highlight mit Stars wie Clay Walker, Wynonna, Loretta Lynn ... Auch Billy Yates macht jeweils seine Fanclub Party. Die findet immer im Opryland draussen statt, etwa 20 km von Downtown entfernt.

Aber dieses Jahr ging ich zu Mark Chesnutts und Tracy Byrds Party. Gleich vorneweg gesagt; eine schlechte Wahl. Die Herren machten ihr M&G (meet und greet) vor dem Konzert und liessen die Fans 3 Stunden auf Musik warten. Der Auftritt war eine Art Akustik-Performance (ähnlich dem Auftritt von Mark im Albisgütli), aber da hatte es eine E-Gitarre für die Solis. Das Ganze tönte etwas dünn. Bass und Drums haben einfach gefehlt. Zusätzlich war es als Singer-/Songwriter- Runde organisiert. Nur konnte man kaum verstehen, was gesprochen wurde. Auch meine Nashville-Freunde verstanden den Smaltalk nicht gut. Nächstes Mal bin ich wieder bei Billy Yates!


Donnerstag, 5. Juni geht die Party richtig los.

10:00 an der Riverfront mit Jo Dee Messina und Phil Vassar

Das war ein erstklassiger Auftakt mit 2 Superstars. Das sicher mit Absicht, damit auch zu Beginn die Stufen zum Cumberland River voll werden. Ebenfalls in dieser Kickstart-Show: Luke Bryan und Neuling Chuck Wicks. Luke hat mir sehr gut gefallen. Ein fröhlicher und sympatischer Typ, der auch etwas Country in seiner Musik hatte. Denn das ist meist nicht selbstverständlich. Pop und Rock überwiegen eindeutig.

Alle ca. 30 Min bis ca. 18:30 geben sich die Musiker sich an der Riverfront das Mikro weiter. Da gibt es für jeden etwas, aber es kann heiss werden. Die Sonne brennt und der Schatten ist fern. Die Temperatur klettert bis Mittag auf ca. 34° C und da ist ein Ausflug in eines der klimatisierten Restaurants oder ins Convention Centre mit den Ständen der Künstler eine willkommene Abwechslung.

Donnerstag, 5. Juni, LP Fields (Football Stadion der Tennessee Tigers)

Vier Abende lang wird anschliessend an die Konzerte an der Riverfront im Stadion auf der anderen Seite des Cumberland River Musik gemacht. Hier treten die ganz grossen Stars auf. Angekündigt für Donnerstag: Montgomery Gentry, Kellie Pickler, Jewel, Taylor Swift und Sugarland. In den Umbaupausen Akustik-Sets mit Luke Bryan und Jennifer Hanson. Als Überraschungsgäste kamen Rascal Flatts hinzu.

(Fotos dieses Abends sind von der CMA zur Verfügung gestellt worden)

Jewel, startete mit eigenartiger Rocknummer
Kellie Pickler, leider keine guten neuen Songs
Montgomery Gentry, rough and rowdy
Taylor Swift, das Schulmädchen mit den eingängingen Girlysongs
     
Rascal Flatts, live auch sehr laut und rockig
Jennifer Hanson, die Tochter des Ex-Alabama Mitgliedes Larry Hanson mit schöner, eigenständiger Musik
Sugarland, sympathisch, prägnant, fetzig, zart. Ein absolutes Highlight zum Abschluss des Abends

Freitag, 6. Juni

Neben den Konzerten an der Riverfront und im Footballstadion rockt es noch auf weiteren Bühnen drinnen und draussen.

Im Convention Centre, ein paar hundert Meter von der Riverfront entfernt, hat es zahlreiche Stände von Musikern, Medien und Verkäufern von Musik und Western Outfit. Im Convention Centre ist es schön kühl und diesbezüglich eine willkommene Abwechslung zur Temperatur draussen (heute wieder 33 °).

Musiker von jedem Bekanntheitsgrad haben Stände im Convention Centre. Der bekannteste Man im Saal war heute bestimmt Alan Jackson. Um ein Autogramm ergattern zu können muss man unter Umständen stundenlang Schlange stehen. Aber für einen Hardcore-Fan sicher kein Problem.

 


Samstag, 7. Juni  
Downtown Nashville mit den Honky Tonks wie Legends Corner, Tootsies, Roberts, Second Fiddle, The Stage, ...
So sieht es im Legends Corner aus. Zufällig waren gerade ein paar Schweizer da. (kurz nachdem wir erfuhren, dass die Schweizer den ersten Match verloren haben)
Auf der "Chevy Plaza" der Auftritt von James Intveld.
James war auch schon im Albisgütli. Zur Abweschlung wieder ein Musiker, der schöne Country Musik spielt. Nach dem Konzert ging ich schnurstraks in den Ernest Tubb Record Store um die neue CD zu kaufen.
Auch die Schweiz ist am CMA Music Festival gut vertreten (alles Nichtfussballer)
 

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Arthur Furrer