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1. Size
Matters (Someday)
2. Freedom Feels
Like Lonely
3. Tequila Makes Her Clothes Fall Off
4. Talk Me Out Of Tampa
5. That's What Love'll Get You
6. I'll Wait For You
7. Should I Come Home (Or Should I Go Crazy)
8. My Old Friend The Blues
9. As Country As She Gets
10. Honky Tonk Girl
11. Just A Little More
Produced
by Brent Rowan, Buddy Cannon, Byron Gallimore
2005, Universal South
www.JoeNichols.com |
III ist das dritte Album von Joe Nichols auf Universal
South. Wie schon auf den Alben vorher wird man sofort von Joe's
samtweicher Stimme eingehüllt. Balladen haben auf dieser
CD die Überhand. So richtig rocken und Twosteppen will die
CD nicht.
Mit "Man With A Memory" schaffte Joe eine kleine Neulings-Sensation.
Joe kann seine Fürsorge und Emotionen am besten mit Musik
ausdrücken. Seine Songs sind einfühlsam und ehrlich.
Die Offenheit, die die Country Musik schlicht ausmacht.
Aus Arkansas kommend bekam er die Liebe für Country Musik
von seinen Verwandten wie, Grossvater, Onkel und seinem Vater.
Dieser starb leider kurz vor seinem ersten Auftritt in der Grand
Ole Opry. Statt den Auftritt zu streichen, kam die ganze Familie
einen Tag nach der Beerdigung gleich mit. |
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"Gold Party" bei Universal South für das Album
III: v.l.n.r. Tony Brown (Sr. Partner), Mike Owens (Direktor A&R),
Joe Nichols, Tim DuBois (Sr. Partner), Susan Levy (Vizepräsendentin
Artist Development)), Van Fletcher (Vizepräsident Management)),
Michael Powers (Vizepräsident Promotion) (Photo Craig Shelburne) |
Sowohl der erste Song auf dem Album "Size Matters"
(es kommt auf die Grösse an) als auch die erste Single Auskopplung
"Tequila Makes Her Clothes Fall Off" sind wohl nicht
wörtlich zu nehmen. Ein grosses Haus, ein grosses Auto, ein
grosses Bankkonto will sie, aber zuerst einen Mann mit einem grossen
Herzen.
"Freedom Feels Like Lonely" ist ein schöner Cha
Cha mit einem grossen Stück Lebenswahrheit. Freiheit kann
auch Einsamkeit bedeuten. Nachdem er sie verlassen hat kann er
machen was er will, aber perfekt ist es auch nicht so ganz alleine.
Ein langsamer, braver Rocksong ist "That's What Love'll
Get You". Schöne Country Musik bei der Joe's Stimme
voll zur Geltung kommt.
Eben noch freiwillig ausgerissen ist in "Should I Come Home
(Or Should I Go Crazy)" der Fall umgekehrt. Er möchte
gerne zurück, ist aber nicht sicher, ob da nicht schon ein
Nachfolger die Stelle übernommen hat. Der Songist einer der
schnelleren auf dem Album, aber irgendwie fehlt ihm die Begeisterung.
Der schnellste Song ist "Honky Tonk Girl". Ein solider
Rock'n'Roll von Joe mitgeschrieben. |
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Joe's Stärke liegt bei den Balladen, aber allzu viele
davon bergen die Gefahr der Eintönigkeit. Eine schöne
Ausnahme ist der Steve Earle's Song "My Old Friend the Blues".
Das Album erlaubt einen Einblick in Joe Nichols Leben jetzt.
Joe sagt, dass er früher bemüht war die Leute zu beeindrucken.
Diesmal hatte er einfach Spass im Studio zu sein, Videos aufzunehmen
und Fotos zu machen. Zum ersten Mal konnte er zu sich sagen, dass
er diesen Job wirklich gern macht.
III ist zweifellos durch und durch Country. Es enthält
durchaus eine rhythmische Vielfalt, aber der absolute uptempo-Drive
fehlt ein bisschen. Wer traditionelle Country Musik mag ist hier
gut bedient, wer Uptempo New Country will wartet besser auf das
nächste (hoffentlich) energiegeladenere Werk von Joe.
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| Hoffen wir Joe bleibt seiner Linie
treu und macht weiterhin waschechte Country Musik. Er ist unter
den Traditionalisten zu einer Leitfigur geworden. Wenn man an
ihm etwas kritisieren will, ist es die Tatsache, dass es nichts
zu kritisieren gibt. Er macht erliche, echte Country Musik mit
einem einwandfreien "feel good" Sound.
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