|
Truck Broke Down ist also David Waddell's zweite CD.
Er hat sie selber herausgebracht und sie kann über
seine Website www.davidwaddell.eu oder an seinen Konzerten
gekauft werden.
Eröffnet wird die CD mit dem Titelsong Truck
Broke Down. David's tiefe Stimme gibt dem gitarrenbetonten
Song eine authentische Truckernote. Sein Truck hat eine
Panne und er schafft es nicht mehr nach Carolina. Ein
eher düsterer Song mit viel Feeling. Beschwingter
kommt Smokey Mountain Rain daher. Ein
schöner Country Cha Cha mit viel Steel Guitar. Er
betet zu Gott, seine Liebe im Regen der Smokey Mountains
wieder gern haben zu können.
Sozialkritisch geht es im Banjo durchzogenen Hard
Times For The Working Man zur Sache. Seine Familie
braucht "some chicken in the pot". Es ist hart
für die Arbeiterklasse und die Politiker sollen ihm
einen Job besorgen. Ein klassischer Country-Song der vom
Outlaw Haggard stammen könnte.
Can't Win ist ein gefälliger Song
mittleren Tempos. Er geht mit dem Wind und kann nicht
bei Ihr bleiben, weil er sie nicht gewinnen kann. Militärisch
beginnt Drums Of War. Sie rufen ihn um
in den heiligen Krieg zu ziehen. Gott soll die Guten segnen
und die Schlechten besiegen. Ein bisschen verstaubt und
heroisch tönt das Lied vom Lautsprecher.
Ein Familien-Südstaatenwalzer ist All For
Nothing. Hier kommt David's Stimme voll zur Geltung
und trägt durch die schweren Kriegsstunden. Aber
es war alles vergebens, wie der Song das schon sagt. Wer
etwas Bluegrass und Dixieland mag, kommt bei Land
Of The Dixie auf seine Kosten. Hier kommt etwas
Blasmusik-Partysimmung auf.
Zur Sache, nämlich zur Liebe, geht es wieder beim
nächsten Song. Greatest Love Of All
ist stilistisch schwierig einzuteilen. Mit Sax und Trompete
definitiv kein Country Song.
Jazzig, gefühlvoll, mystisch ertönt Lovin´
On The Bayou. Immer noch irgendwo im Sumpf im
tiefen Süden fühlt man sich in Lady
And The Outlaw. Die Liebe ist ein Spiel, das
in Gold gewickelt ist. Ein Song mit zwei Tempi.
Wieder kritisch ist der lüpfige Song Wake
Up America. Die Armen werden schwächer und
die Reichen werden stärker. Aber wir beten zu Gott
und stehen zu Rot, Weiss und Blau. Wir finden sicher unseren
Weg nach Hause.
Wieder melancholisch und traurig (blue) präsentiert
sich der letzte Song True Blue. Ein Walzer
mit interessanter Betonung durch das Schlagzeug.
|